Die 5 Säulen unserer forensischen Prüfung | Gold testen – zerstörungsfrei
Um eine absolute Gewissheit zu garantieren, kombinieren wir vier voneinander unabhängige Messverfahren. Erst wenn ein Prüfobjekt alle fünf Barrieren fehlerfrei passiert, wird das Zertifikat ausgestellt.
1. Gravimetrische Feinmessung (Feinwaage & Maße)
Wir nutzen Präzisionswaagen (Kern & Sohn), die auf das Hundertstel-Gramm genau arbeiten. Fälschungen scheitern oft an der Kombination aus korrektem Volumen und korrektem Gewicht. Oft weichen sie im Milligramm-Bereich ab, um Dichte-Defizite anderer Materialien auszugleichen.
2. Hydrostatische Dichtebestimmung (Archimedes-Prinzip)
Mittels Unterflurwiegung (Tauchwägung, Kern & Sohn) machen wir uns das Prinzip der Wasserverdrängung zunutze. Durch den Vergleich des Gewichts an der Luft und im Wasser bestimmen wir das exakte Volumen und damit die spezifische Dichte (z. B. Gold: ~19,3 g/cm³, Silber: ~10,5 g/cm³).
3. Ultraschall-Prüfung (Schallgeschwindigkeits-Analyse)
Schall breitet sich in Festkörpern hervorragend und mit einer materialspezifischen Geschwindigkeit aus. Reines Gold hat beispielsweise eine Schallgeschwindigkeit von ca. 3.240 m/s, während Fälschungsmaterial wie Wolfram bei über 5.170 m/s liegt. Mit dem Messgerät UTG-1 senden wir mit 5 MHz und 10 mm bzw. 6 mm Sonden mechanische Schallwellen durch das Prüfobjekt.
4. Magnetische Detektion (Ausschluss von Wolfram)
Wolfram ist die größte Gefahr für Goldanleger, da es eine fast identische Dichte aufweist. Es verhält sich jedoch paramagnetisch (wird angezogen), während reines Gold und Silber diamagnetisch sind (werden abgestoßen).
5. Elektromagnetische Analyse (Leitfähigkeit & Impedanz)
Das technologische Herzstück unserer Prüfung. Wir messen den „elektrischen Fingerabdruck“ der Edelmetalle. Silber hat z. B. die höchste Leitfähigkeit aller Metalle (~61 MS/m), Gold liegt bei ~45 MS/m. Gold, Silber, Platin und Palladium unterscheiden sich hierbei drastisch von gängigen Fälschungsmaterialien.
Warum reicht ein Säuretest nicht mehr aus?
Viele Juweliere und Goldankäufer verlassen sich noch immer auf den Strich- oder Säuretest. Dieser hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Er prüft nur die obersten Mikrometer der Oberfläche. Eine dicke Vergoldung über einem Kupfer- oder Wolframkern besteht diesen Test mühelos.
Zudem ist der Säuretest destruktiv – er hinterlässt Kratzer auf Ihrem wertvollen Objekt. Unsere forensische Analyse hingegen ist 100 % zerstörungsfrei. Ihr Edelmetall bleibt im Originalzustand erhalten.
Der „Digitale Zwilling“: Ihr fälschungssicheres Zertifikat
Jedes von uns geprüfte Stück erhält einen digitalen Fingerabdruck. In unserem Analysebericht werden alle physikalischen Messwerte dokumentiert. Durch die Versiegelung im Sicherheits-Slab und die Verknüpfung mit einem 14-stelligen Online-Code schaffen wir einen Digitalen Zwilling.
Käufer weltweit können diesen Code auf unserer Plattform eingeben und das Originalprotokoll einsehen. Dies eliminiert das Risiko von gefälschten Papier-Zertifikaten und schafft eine Vertrauensbasis, die den Wiederverkaufswert Ihres Edelmetalls signifikant steigert. Die aktuelle Preisliste für unsere Prüfmethoden von Gold und Silber finden sie hier.

Unser Versprechen: Unabhängigkeit und Präzision
Als spezialisierter Dienstleister im Bereich der Edelmetallprüfung handeln wir auch selbst mit Edelmetallen. Daraus ist eine unabhängige Prüfinstanz erwachsen, um dem Käufer von Anfang an die Sicherheit an die Hand zu geben, die er für sein Geld erwarten muss. Unsere Produkte heißen Gold, Silber und Wahrheit. Vertrauen Sie nicht auf Ihr Glück. Vertrauen Sie auf die Physik.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Edelmetall-Prüfung
Um letzte Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer Edelmetallprüfung auszuräumen.
